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Inkasso und Forderungsmanagement

Kunde zahlt die Handwerkerrechnung nicht? So kommt Ihr Werklohn rein

Kein Gewerk kennt das Problem besser: Die Arbeit ist gemacht, das Material verbaut, die Löhne gezahlt – nur die Rechnung bleibt offen, und plötzlich hat der Kunde "Mängel entdeckt". Werklohnforderungen haben ihre eigene Rechtslogik und eigene Druckmittel, die viele Betriebe nicht kennen – wir treiben Handwerker- und Bauforderungen anwaltlich ein, vom Privatkunden-Bad bis zum gewerblichen Bauvorhaben.

Jobst Ehrentraut
Rechtsanwalt

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Der Standard-Einwand: „Da sind Mängel” – und seine Grenzen

Die späte Mängelrüge ist das Zahlungsvermeidungs-Instrument Nummer eins.

Die rechtliche Antwort: Nach Abnahme trägt der Kunde die Beweislast für Mängel, pauschale Rügen ohne Substanz („alles schief”) genügen nicht, und selbst echte Mängel rechtfertigen nur einen angemessenen Einbehalt (in der Regel das Doppelte der Mängelbeseitigungskosten) – nicht die Verweigerung der ganzen Rechnung.

Wir sortieren: berechtigter Einbehalt wird nachgebessert oder verrechnet, der Rest wird tituliert.

Wichtig für Ihre Praxis: Abnahme dokumentieren (Abnahmeprotokoll, konkludente Abnahme durch Einzug/Nutzung) – sie dreht Beweislast und Fälligkeit zu Ihren Gunsten.

Das wichtigste zusammengefasst

Zielgruppe: Handwerksbetriebe und Bauunternehmen, deren Kunden trotz erbrachter Leistung nicht zahlen

Häufigstes Problem: Die späte, pauschale Mängelrüge ("Da sind Mängel") ist das gängigste Zahlungsvermeidungs-Instrument – nach Abnahme trägt jedoch der Kunde die Beweislast, und selbst echte Mängel rechtfertigen nur einen begrenzten Einbehalt, nicht die Verweigerung der ganzen Rechnung

Wichtigstes Werkzeug: Die Bauhandwerkersicherung (§ 650f BGB) kann ab Vertragsschluss jederzeit verlangt werden – bei Nichtstellung darf die Arbeit eingestellt und der Vertrag gekündigt werden; ein kaum genutztes, aber sehr wirksames Druckmittel

Weitere Sicherungsinstrumente: Sicherungshypothek am Baugrundstück (macht die Forderung zu einem dinglichen Recht), Zurückbehaltungsrecht, konsequente Abschlagsrechnungen statt Sammelabrechnung auf die Schlussrechnung

Abnahme als Schlüsselmoment: Dokumentierte oder konkludente Abnahme (z.B. durch Einzug/Nutzung) dreht Beweislast und Fälligkeit zugunsten des Handwerkers

Unterschiedliche Kundentypen: Bei Privatkunden gelten Verbraucherregeln (Gerichtsstand, niedrigerer Zinssatz), aber Lohn-/Kontopfändung wirkt gut; bei gewerblichen Auftraggebern und Bauträgern zählt Tempo wegen des Insolvenzrisikos der Baubranche sowie VOB/B-Besonderheiten

Ihre Spezialwerkzeuge: Sicherung statt Hoffnung

Neben der Bauhandwerkersicherung (§ 650f BGB, s. o.): die Sicherungshypothek am Baugrundstück (§ 650e BGB) für Bauleistungen – eine Vormerkung im Grundbuch macht aus Ihrer Forderung ein dingliches Recht; das Zurückbehaltungsrecht an weiteren Leistungen; Abschlagsrechnungen konsequent stellen (§ 632a BGB) statt alles auf die Schlussrechnung zu schieben.

Beispiel aus der Praxis: Badsanierung 18.000 €, Kunde zieht ein und rügt danach „Fliesenspiegel unschön” – konkludente Abnahme durch Nutzung, pauschale Rüge, titulierbarer Anspruch abzüglich allenfalls kleinem Einbehalt.

Kostenlose Ersteinschätzung anfragen

tes rechtsanwälte steuerberater vertritt bundesweit Unternehmen beim Forderungseinzug – von der anwaltlichen Zahlungsaufforderung über das Mahnverfahren bis zur Zwangsvollstreckung. Befindet sich Ihr Kunde im Zahlungsverzug, trägt er die Kosten regelmäßig selbst; vorab erhalten Sie eine klare Kostenübersicht.

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Beim Privatkunden gelten die Verbraucher-Regeln (Gerichtsstand am Wohnsitz, 5-Punkte-Zins, Verbraucherbauvertrags-Vorschriften) – dafür sind Lohn- und Kontopfändung nach Titel hochwirksam.

Beim gewerblichen Auftraggeber und Bauträger zählen Tempo (Insolvenzrisiko der Baubranche!), VOB/B-Besonderheiten, Aufmaß- und Nachtragsdokumentation.

Für beide gilt: → unsere Strecke Mahnverfahren und Zwangsvollstreckung, plus die Verzugszinsen, die Sie vermutlich nie berechnet haben

So läuft der Forderungseinzug bei uns

1. Einreichen: Rechnung und Kurzinfo hochladen – wir prüfen Forderung, Verjährung und Schuldner-Situation.

2. Anwaltliche Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung, Verzugszinsen und Kostenerstattung – löst einen erheblichen Teil der Fälle.

3. Gerichtliches Mahnverfahren oder Klage – je nach Einwandlage der schnellste Weg zum Titel.

4. Zwangsvollstreckung: Konto- und Lohnpfändung, Vermögensauskunft – bis das Geld da ist.

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Häufige Fragen

Die Nutzung spricht für die konkludente Abnahme – damit ist Ihr Werklohn fällig und der Kunde beweispflichtig für Mängel. Pauschale Rügen tragen dann selten; wir fordern konkrete Benennung und titulieren den Rest.

Bei offenen fälligen Abschlägen regelmäßig ja (Zurückbehaltungsrecht), beim Bauvertrag zusätzlich über § 650f BGB nach fruchtloser Sicherheitsanforderung. Aber: sauber ankündigen und dokumentieren – wildes Einstellen kann Sie selbst in Verzug bringen.

Im Verzugsfall trägt die Kosten regelmäßig der Kunde – und die anwaltliche Aufforderung löst viele Fälle vor jedem Verfahren. Reichen Sie die Rechnung ein; rechnet es sich ausnahmsweise nicht, sagen wir es ehrlich.

Fälle, die für uns sprechen

Anonymisierte Einblicke in reale Mandate — was wir für unsere Mandanten erreicht haben.
Corona Hilfen

Rückforderung der Neustarthilfe erfolgreich abgewehrt

Ein Soloselbständiger sollte 7.500,00 EUR Neustarthilfe zurückzahlen. Wir haben die Rückforderung im Klageverfahren angegriffen – mit Erfolg: Der Bescheid wurde aufgehoben, die Gegenseite übernahm die Kosten des Verfahrens.
7.500,00€
erfolgreich abgewehrt
Forderungsmanagement

91 Inkasso-Mandate für langjährigen Unternehmenskunden

Ein Unternehmenskunde zahlte offene Rechnungen im laufenden Geschäft nicht. Wir haben das Forderungsmanagement seit 2013 langfristig und strukturell übernommen – mit Erfolg: In 91 Fällen wurden insgesamt 442.397,40 EUR rechtlich abgesichert.
442.397,40€
rechtlich abgesichert
Illegales Glücksspiel

Strafbefehl im Online-Glücksspielverfahren abgewehrt

Gegen unseren Mandanten sollte wegen angeblicher Beteiligung am unerlaubten Online-Glücksspiel ein Strafbefehl ergehen. Wir haben den Vorwurf mangels nachweisbaren Vorsatzes angegriffen – mit Erfolg: Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Strafbefehls ab, die Staatskasse trägt die Kosten.
Strafbefehl
abgewiesen
Forderungsmanagement

Offene Honorarforderungen

Eine GmbH beglich offene Honorarforderungen aus Dienstleistungen nicht vollständig. Wir haben die Ansprüche gerichtlich durchgesetzt und per Schuldanerkenntnis mit Ratenzahlung gesichert – mit Erfolg: Die Gesamtforderung von 37.786,20 EUR wurde vollumfänglich rechtlich abgesichert.
37.786,20€
gerichtlich eingefordert
Geldwäsche

Vermögensarrest über 15.000 € aufgehoben

Gegen unseren Mandanten wurde wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt; sein Vermögen war in Höhe von 15.000,00 EUR arrestiert. Wir haben Beschwerde eingelegt und den fehlenden Anfangsverdacht dargelegt – mit Erfolg: Das Landgericht Verden hob den Arrestbeschluss vollständig auf, die Kosten trägt die Landeskasse.
15.000,00€
aufgehoben
Illegales Glücksspiel

Freispruch trotz 30 Teilnahmehandlungen

Unserem Mandanten wurden 30 Teilnahmehandlungen am unerlaubten Online-Glücksspiel vorgeworfen. Wir haben die Verteidigung auf die fehlende Kenntnis der Unerlaubtheit gestützt – mit Erfolg: Das Amtsgericht Gießen bejahte den Tatbestand, verneinte aber den Vorsatz und sprach frei. Die Staatskasse trägt die Kosten.
Freispruch
erreicht
Illegales Glücksspiel

Zweiter Freispruch im Glücksspielverfahren

Unsere Mandantin sah sich einem weiteren Strafverfahren wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ausgesetzt. Wir haben die Verteidigung konsequent auf die fehlende Kenntnis der Erlaubnislage gestützt – mit Erfolg: Das Amtsgericht Wangen im Allgäu sprach frei, die Staatskasse trägt Kosten und Auslagen.
Freispruch
erreicht
Illegales Glücksspiel

Anklage zurückgenommen – Verfahren eingestellt

Gegen unseren Mandanten war wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel bereits Klage erhoben. Wir haben die Staatsanwaltschaft von der fehlenden Nachweisbarkeit des Vorsatzes überzeugt – mit Erfolg: Die Staatsanwaltschaft Duisburg nahm die Klage zurück und stellte das Verfahren ohne Hauptverhandlung ein.
Verfahren
eingestellt
Corona Hilfen

Rückforderung Corona-Soforthilfe abgewehrt

Unser Mandant sollte auf Grundlage eines automatisiert erstellten Schlussbescheids 7.000,00 EUR Corona-Soforthilfe zurückzahlen. Wir haben Klage erhoben und die Rechtswidrigkeit des Bescheids begründet – mit Erfolg: Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hob den Bescheid auf, das Land NRW trägt die Kosten.
7.000,00€
erfolgreich abgewehrt
Forderungsmanagement

Vergütungsansprüche gerichtlich durchgesetzt

Ein Auftraggeber unserer Mandantin, eines Performance-Marketing-Unternehmens, stellte die Zahlungen ein und bestritt die erbrachten Leistungen. Wir haben die Vergütungsansprüche vor dem Landgericht Berlin II durchgesetzt – mit Erfolg: Verurteilung zur Zahlung von 15.772,82 EUR nebst Zinsen, die Gegenseite trägt die Kosten.
15.772,82€
gerichtlich durchgesetzt
Forderungsmanagement

Vollstreckbarer Titel binnen sieben Wochen

Unser Mandant hatte bei CHRONEXT eine Rolex bestellt und bezahlt; nach Lieferverzögerungen trat er zurück, die Erstattung von 14.000,00 EUR blieb aus. Wir haben kurz außergerichtlich gemahnt und sofort das Mahnverfahren eingeleitet – mit Erfolg: Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts Hagen über 16.188,68 EUR in unter sieben Wochen.
16.188,68€
tituliert
Baurecht

Verbindlicher Mängeltermin binnen vier Tagen

Unser Mandant hatte bei 1KOMMA5° Frankfurt eine Wärmepumpenanlage für 34.275,40 EUR beauftragt; die Anlage heizte nicht ausreichend, eigene Mängelrügen blieben monatelang unbeantwortet. Wir haben Nacherfüllung mit Fristsetzung verlangt – mit Erfolg: Vier Tage später lagen eine Stellungnahme zu jedem Mangel und ein verbindlicher Servicetermin deutlich vor Fristende vor.
Servicetermin
erwirkt
Forderungsmanagement

Vollstreckung über 5,1 Mio. EUR

Für einen Privatmandanten haben wir Ansprüche in Millionenhöhe tituliert und die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner konsequent fortgeführt. Entscheidend ist die taggenaue Zinsverfolgung mit 12 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz auf die Hauptforderung – mit Erfolg: Die titulierte Gesamtposition liegt inzwischen bei über 5,1 Mio. EUR.
über 5,1 Mio.€
vollständig durchgesetzt
Forderungsmanagement

30 Honorarforderungen erfolgreich beigetrieben

Für eine Steuerberatungsgesellschaft übernehmen wir seit drei Jahren das Inkasso offener Honorarforderungen. Wir haben einen festen Ablauf von Zahlungsaufforderung über Mahn- und Klageverfahren bis zur Vollstreckung etabliert – mit Erfolg: Von 30 übernommenen Forderungen wurde in drei Jahren nur eine einzige nicht realisiert.
29 von 30
realisiert
Arbeitsrecht

Dauermandat Arbeitsrecht

Für Unternehmensmandanten begleiten wir arbeitsrechtliche Trennungsprozesse dauerhaft: von Abmahnungen und Kündigungen über Aufhebungsverträge bis zu Kündigungsschutzverfahren. Maßstab ist nicht der maximale Rechtsstandpunkt, sondern die wirtschaftlich beste Lösung – für kalkulierbare Personalmaßnahmen statt Einzelfallüberraschungen.
Dauermandat
wirtschaftlich beste Lösung
Verkehrsrecht

Kürzungen nach Verkehrsunfall zurückgewiesen

Nach einem Verkehrsunfall regulierte der Haftpflichtversicherer nur einen Teil des Schadens und stützte die Kürzungen auf ein externes Prüfgutachten. Wir haben die Abrechnung Position für Position anhand der BGH-Rechtsprechung angegriffen – mit Erfolg: Von 12.872,93 EUR wurden 9.237,18 EUR reguliert, die Restforderung von 3.635,75 EUR wird weiterverfolgt.
9.237,18€
reguliert
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