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unternehmensrecht

Arbeitsrecht für Arbeitgeber: Personalentscheidungen, die vor dem Arbeitsgericht halten

Das deutsche Arbeitsrecht ist Arbeitnehmerschutzrecht – wer als Arbeitgeber besteht, braucht dafür Handwerk statt Bauchgefühl: die richtige Vertragsklausel, die dokumentierte Abmahnung, die Kündigung, die Frist, Form und Sozialauswahl übersteht. Wir beraten ausschließlich auf Arbeitgeberseite, präventiv und im Konflikt – von der Vertragsgestaltung über Low-Performer-Management bis zur Verhandlung vor dem Arbeitsgericht, pragmatisch und mit Blick auf das, was Personalentscheidungen wirklich kosten dürfen.

Julian Tietze
Rechtsanwalt

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Prüfung von Fristen und formellen Kündigungsvoraussetzungen
Einschätzung der finanziellen und prozessualen Risiken
Individuelle Beratung durch Rechtsanwälte
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Prävention: Verträge und Prozesse, die Streit verhindern

Die billigste arbeitsrechtliche Beratung ist die vor der Einstellung: saubere Arbeitsverträge (Befristungen mit und ohne Sachgrund, Probezeit-Gestaltung, Ausschlussfristen, Vergütungs- und Bonusklauseln), Vergütungssysteme, die motivieren statt prozessieren (variable Vergütung, Zielvereinbarungen – hier bringen wir unsere Bonus-Programm-Praxis mit), Dienstwagen-, Homeoffice- und Nebentätigkeitsregelungen. Ein Vertragsmuster-Audit kostet einen Bruchteil dessen, was eine einzige unwirksame Klausel im Streitfall kostet.

Das wichtigste zusammengefasst

Zielgruppe: Geschäftsführer, Inhaber und HR-Verantwortliche, die auf Arbeitgeberseite rechtssicher agieren wollen

Grundhaltung: Ausschließlich Arbeitgeberberatung, sowohl präventiv als auch im Konflikt – von Vertragsgestaltung bis zur Verhandlung vor dem Arbeitsgericht

Wichtigste Frist: Bei schweren Verfehlungen läuft für die fristlose Kündigung eine Zwei-Wochen-Frist ab Kenntnis (§ 626 Abs. 2 BGB) – wer erst intern klärt, verliert das schärfste Mittel

Prävention: Saubere Arbeitsverträge (Befristungen, Probezeit, Ausschlussfristen), motivierende Vergütungssysteme, klare Regelungen zu Dienstwagen/Homeoffice/Nebentätigkeit

Abmahnung und Trennung: Konkrete statt pauschale Abmahnungen, dokumentierte Anhörungen, Aufhebungsverträge als schnellere Alternative zum Prozess

Kündigungsschutzklage: Nach Zugang der Kündigung droht binnen drei Wochen die Klage – dann zählt die Prozessökonomie (Vergleichskosten vs. Risiko der Weiterbeschäftigung)

Dauerbaustellen: Langzeiterkrankte (BEM als Pflichtstufe), Low Performer (Dokumentation statt Frust-Kündigung), Arbeitszeit-/Homeoffice-Konflikte, Statusfragen bei Freelancern (Scheinselbstständigkeit)

Methodik: Erst die Aktenlage aufbauen, dann entscheiden – Arbeitsrichter glauben Papier, nicht Erinnerungen

Abmahnung und Trennung: das Handwerk der Konsequenz

Zwischen „so geht es nicht weiter” und der wirksamen Kündigung liegt Dokumentationsarbeit: die Abmahnung, die konkret rügt statt pauschal schimpft; die Anhörung, die Fairness dokumentiert; die Aufhebungsvertrags-Verhandlung, die schneller und leiser ist als jeder Prozess (Abfindungslogik, Sperrzeit-Vermeidung, Zeugnis). Und wo gekündigt wird: → unsere Detailseite Mitarbeiter Kündigen mit den Formfallen, an denen Kündigungen wirklich scheitern.

Kostenlose Ersteinschätzung anfragen

tes rechtsanwälte steuerberater vertritt bundesweit Arbeitgeber, Geschäftsführer und HR-Verantwortliche in allen Fragen des Arbeitsrechts – von der rechtssicheren Vertragsgestaltung über Abmahnung und Kündigung bis zur Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Abrechnung transparent nach RVG oder Vergütungsvereinbarung; vorab erhalten Sie eine klare Einschätzung zu Chancen und Prozeßkostenrisiko.

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Wenn die Klage kommt: Verteidigung mit Rechenverstand

Drei Wochen nach Zugang jeder Kündigung kann die Kündigungsschutzklage kommen – und dann zählt Prozessökonomie: Was kostet der Vergleich, was das Risiko der Weiterbeschäftigung samt Annahmeverzugslohn? Wir verteidigen Kündigungen vor den Arbeitsgerichten und verhandeln Vergleiche, die sich rechnen (→ Kündigungsschutzklage Abwehr). Ehrlicher Grundsatz: Manchmal ist der schnelle Vergleich der wirtschaftliche Sieg – wir sagen Ihnen, wann.

Die Dauerbaustellen: Krankheit, Low Performance, Compliance

Langzeiterkrankte (BEM als Pflicht-Vorstufe der krankheitsbedingten Kündigung), Low Performer (Dokumentation von Zielverfehlungen statt Frust-Kündigungen), Arbeitszeit- und Homeoffice-Konflikte, Beschäftigtendatenschutz und – zunehmend – Statusfragen bei Freelancern (→ Scheinselbstständigkeit). Für alle gilt dieselbe Methodik: erst die Aktenlage bauen, dann entscheiden – Arbeitsrichter glauben Papier, nicht Erinnerungen.

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tes rechtsanwälte steuerberater vertritt bundesweit Arbeitgeber, Geschäftsführer und HR-Verantwortliche in allen Fragen des Arbeitsrechts – von der rechtssicheren Vertragsgestaltung über Abmahnung und Kündigung bis zur Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Abrechnung transparent nach RVG oder Vergütungsvereinbarung; vorab erhalten Sie eine klare Einschätzung zu Chancen und Prozeßkostenrisiko.

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Häufige Fragen

Für die Probezeit-Kündigung im Kleinbetrieb meist nicht – für alles mit Kündigungsschutz, Sonderkündigungsschutz oder Vorgeschichte: ja, vor dem Ausspruch, nicht danach. Die halbe Stunde Prüfung ist billiger als drei Monatsgehälter Vergleich.

Im schlechtesten Fall: Annahmeverzugslohn für die gesamte Prozessdauer plus Weiterbeschäftigung plus eigene Kosten (im Arbeitsrecht erster Instanz trägt jede Seite ihre Anwaltskosten selbst – auch bei Sieg!). Genau deshalb rechnen wir vor jedem Prozess beide Szenarien durch.

Ja – von der Anhörung nach § 102 BetrVG (deren Fehler Kündigungen killt) bis zu Betriebsvereinbarungen. Wo Gremien im Spiel sind, entscheidet Verfahrenskunde.

Fälle, die für uns sprechen

Anonymisierte Einblicke in reale Mandate — was wir für unsere Mandanten erreicht haben.
Corona Hilfen

Rückforderung der Neustarthilfe erfolgreich abgewehrt

Ein Soloselbständiger sollte 7.500,00 EUR Neustarthilfe zurückzahlen. Wir haben die Rückforderung im Klageverfahren angegriffen – mit Erfolg: Der Bescheid wurde aufgehoben, die Gegenseite übernahm die Kosten des Verfahrens.
7.500,00€
erfolgreich abgewehrt
Forderungsmanagement

91 Inkasso-Mandate für langjährigen Unternehmenskunden

Ein Unternehmenskunde zahlte offene Rechnungen im laufenden Geschäft nicht. Wir haben das Forderungsmanagement seit 2013 langfristig und strukturell übernommen – mit Erfolg: In 91 Fällen wurden insgesamt 442.397,40 EUR rechtlich abgesichert.
442.397,40€
rechtlich abgesichert
Illegales Glücksspiel

Strafbefehl im Online-Glücksspielverfahren abgewehrt

Gegen unseren Mandanten sollte wegen angeblicher Beteiligung am unerlaubten Online-Glücksspiel ein Strafbefehl ergehen. Wir haben den Vorwurf mangels nachweisbaren Vorsatzes angegriffen – mit Erfolg: Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Strafbefehls ab, die Staatskasse trägt die Kosten.
Strafbefehl
abgewiesen
Forderungsmanagement

Offene Honorarforderungen

Eine GmbH beglich offene Honorarforderungen aus Dienstleistungen nicht vollständig. Wir haben die Ansprüche gerichtlich durchgesetzt und per Schuldanerkenntnis mit Ratenzahlung gesichert – mit Erfolg: Die Gesamtforderung von 37.786,20 EUR wurde vollumfänglich rechtlich abgesichert.
37.786,20€
gerichtlich eingefordert
Geldwäsche

Vermögensarrest über 15.000 € aufgehoben

Gegen unseren Mandanten wurde wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt; sein Vermögen war in Höhe von 15.000,00 EUR arrestiert. Wir haben Beschwerde eingelegt und den fehlenden Anfangsverdacht dargelegt – mit Erfolg: Das Landgericht Verden hob den Arrestbeschluss vollständig auf, die Kosten trägt die Landeskasse.
15.000,00€
aufgehoben
Illegales Glücksspiel

Freispruch trotz 30 Teilnahmehandlungen

Unserem Mandanten wurden 30 Teilnahmehandlungen am unerlaubten Online-Glücksspiel vorgeworfen. Wir haben die Verteidigung auf die fehlende Kenntnis der Unerlaubtheit gestützt – mit Erfolg: Das Amtsgericht Gießen bejahte den Tatbestand, verneinte aber den Vorsatz und sprach frei. Die Staatskasse trägt die Kosten.
Freispruch
erreicht
Illegales Glücksspiel

Zweiter Freispruch im Glücksspielverfahren

Unsere Mandantin sah sich einem weiteren Strafverfahren wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ausgesetzt. Wir haben die Verteidigung konsequent auf die fehlende Kenntnis der Erlaubnislage gestützt – mit Erfolg: Das Amtsgericht Wangen im Allgäu sprach frei, die Staatskasse trägt Kosten und Auslagen.
Freispruch
erreicht
Illegales Glücksspiel

Anklage zurückgenommen – Verfahren eingestellt

Gegen unseren Mandanten war wegen Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel bereits Klage erhoben. Wir haben die Staatsanwaltschaft von der fehlenden Nachweisbarkeit des Vorsatzes überzeugt – mit Erfolg: Die Staatsanwaltschaft Duisburg nahm die Klage zurück und stellte das Verfahren ohne Hauptverhandlung ein.
Verfahren
eingestellt
Corona Hilfen

Rückforderung Corona-Soforthilfe abgewehrt

Unser Mandant sollte auf Grundlage eines automatisiert erstellten Schlussbescheids 7.000,00 EUR Corona-Soforthilfe zurückzahlen. Wir haben Klage erhoben und die Rechtswidrigkeit des Bescheids begründet – mit Erfolg: Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hob den Bescheid auf, das Land NRW trägt die Kosten.
7.000,00€
erfolgreich abgewehrt
Forderungsmanagement

Vergütungsansprüche gerichtlich durchgesetzt

Ein Auftraggeber unserer Mandantin, eines Performance-Marketing-Unternehmens, stellte die Zahlungen ein und bestritt die erbrachten Leistungen. Wir haben die Vergütungsansprüche vor dem Landgericht Berlin II durchgesetzt – mit Erfolg: Verurteilung zur Zahlung von 15.772,82 EUR nebst Zinsen, die Gegenseite trägt die Kosten.
15.772,82€
gerichtlich durchgesetzt
Forderungsmanagement

Vollstreckbarer Titel binnen sieben Wochen

Unser Mandant hatte bei CHRONEXT eine Rolex bestellt und bezahlt; nach Lieferverzögerungen trat er zurück, die Erstattung von 14.000,00 EUR blieb aus. Wir haben kurz außergerichtlich gemahnt und sofort das Mahnverfahren eingeleitet – mit Erfolg: Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts Hagen über 16.188,68 EUR in unter sieben Wochen.
16.188,68€
tituliert
Baurecht

Verbindlicher Mängeltermin binnen vier Tagen

Unser Mandant hatte bei 1KOMMA5° Frankfurt eine Wärmepumpenanlage für 34.275,40 EUR beauftragt; die Anlage heizte nicht ausreichend, eigene Mängelrügen blieben monatelang unbeantwortet. Wir haben Nacherfüllung mit Fristsetzung verlangt – mit Erfolg: Vier Tage später lagen eine Stellungnahme zu jedem Mangel und ein verbindlicher Servicetermin deutlich vor Fristende vor.
Servicetermin
erwirkt
Forderungsmanagement

Vollstreckung über 5,1 Mio. EUR

Für einen Privatmandanten haben wir Ansprüche in Millionenhöhe tituliert und die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner konsequent fortgeführt. Entscheidend ist die taggenaue Zinsverfolgung mit 12 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz auf die Hauptforderung – mit Erfolg: Die titulierte Gesamtposition liegt inzwischen bei über 5,1 Mio. EUR.
über 5,1 Mio.€
vollständig durchgesetzt
Forderungsmanagement

30 Honorarforderungen erfolgreich beigetrieben

Für eine Steuerberatungsgesellschaft übernehmen wir seit drei Jahren das Inkasso offener Honorarforderungen. Wir haben einen festen Ablauf von Zahlungsaufforderung über Mahn- und Klageverfahren bis zur Vollstreckung etabliert – mit Erfolg: Von 30 übernommenen Forderungen wurde in drei Jahren nur eine einzige nicht realisiert.
29 von 30
realisiert
Arbeitsrecht

Dauermandat Arbeitsrecht

Für Unternehmensmandanten begleiten wir arbeitsrechtliche Trennungsprozesse dauerhaft: von Abmahnungen und Kündigungen über Aufhebungsverträge bis zu Kündigungsschutzverfahren. Maßstab ist nicht der maximale Rechtsstandpunkt, sondern die wirtschaftlich beste Lösung – für kalkulierbare Personalmaßnahmen statt Einzelfallüberraschungen.
Dauermandat
wirtschaftlich beste Lösung
Verkehrsrecht

Kürzungen nach Verkehrsunfall zurückgewiesen

Nach einem Verkehrsunfall regulierte der Haftpflichtversicherer nur einen Teil des Schadens und stützte die Kürzungen auf ein externes Prüfgutachten. Wir haben die Abrechnung Position für Position anhand der BGH-Rechtsprechung angegriffen – mit Erfolg: Von 12.872,93 EUR wurden 9.237,18 EUR reguliert, die Restforderung von 3.635,75 EUR wird weiterverfolgt.
9.237,18€
reguliert
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